DHL Online Frankierung

Da ich heute ein Paket versenden muss, wollte ich auf der DHL-Webseite noch einmal nachsehen, was ein Paket kostet und welche Maße und welches Gewicht es haben darf.

Da sprang mir doch gleich die Online Frankierung ins Auge – Gewicht auswählen, Absender und Empfänger angeben, per Giropay bezahlen, einen Euro sparen, fertig. Zumindest fast. An dieser Stelle fängt das Abenteuer erst an! Der Paketaufkleber mit Einlieferungsbeleg kommt als PDF, doch offensichtlich versuchen Scripte innerhalb dieses PDFs mit allen Mitteln (incl. Onlineabfrage) zu verhindern, dass man den Paketaufkleber doppelt ausdrucken kann. Irgendwas hat dem PDF an meinen Druckereinstellungen nicht gepasst, da musste ich es noch an einem zweiten PC probieren. Lustigerweise hat es sich dort nicht gegen den virtuellen Druckertreiber gewehrt, so dass ich die Paketmarke nun doch mehrfach drucken könnte. Aber wer schickt schon zweimal am Tag ein Paket an den selben Empfänger und will dann noch die doppelte Paketnummer riskieren?

Wieder einmal ein Beispiel dafür, wie die zahlenden Kunden bevormundet werden und dadurch mehr Aufwand und Ärger haben (hat ja nicht jeder mehrere PCs, und als das Problem auftauchte war auch das Geld schon weg) – und das alles für NIX, weil es sich so einfach umgehen lässt.

Mal sehen ob DHL das Paket dann einfach mitnimmt, wenn mein neues Notebook kommt. Die Abholung kostet eigentlich 3 EUR extra (entfällt ab 4 Pakete), lohnt sich also nur bei mehreren gleichzeitig zu versendenden Paketen.

5 Reaktionen zu “DHL Online Frankierung”

  1. der_PAD

    Aber was ich gut finde da das mit diesen ach so tollen PDF’s schon einmal schief gegangen ist. Es geht sehr fix mit ner Email an den Support und schwupp ist das Ding wieder freigschaltet. Egal was man denen erzählt (naja ein wenig plausibel muss es bestimmt sein) . Hat zum Glück nur 5 Minuten gedauert.

    Aber ich finde auch das es unsinnig verkompliziert wird.

    Greetz

  2. tobias

    Mittlerweile kann man die Paketmarken auch über ein Java-Applet drucken. Das hat immerhin auf Anhieb auf meinem Notebook geklappt, während die Testmarken mit dem Adobe Reader 8.1 nicht ausgedruckt werden konnten. Und natürlich kann man immer noch in PDFs drucken und auch mehrere Kopien einstellen.

    Testen kann man das hier (auf “Neuer Warenkorb” klicken und dann nochmal auf den Link hier).

  3. Rolf Schmidt

    Wenn ich die Paketmarke doppelt (oder hundertfach) ausdrucken will, mache ich einen Screenshot oder gehe mit dem Ausdruck in den Copyshop …
    Ich habe Adobe Reader 5.1 installiert, da der schön klein und sehr schnell ist, und bis heute alle pdfs lesen konnte, mit denen ich zu tun hab, na ja, fast alle, den DHL-Dreck z. B. nicht.
    Javascript im PDF, das auch noch online gehen will, ist einfach krank, und mit Acrobat 6 oder höher mülle ich mir nicht die Platte zu, alleine die Installation dauert ja ewig.
    Fazit: Nie wieder DHL online. Der einzig mögliche Ausdruck ging schief, Geld ist erst mal weg. 1 EUR gespart aber dafür 1 Stunde Arbeit gehabt für nix. Eine Zumutung.

  4. tobias

    Das mit dem Screenshot wird nix, da das PDF am Bildschirm nicht richtig angezeigt wird. Ansonsten klappt es mit dem Java-Applet jetzt wirklich einwandfrei.

  5. Christian Funke

    Was DHL da veranstaltet ist wirklich unnötiges und kundenunfreundliches “gehampel”.

    In der Schweiz bekommt man die Marken als völlig ungeschütztes .pdf zur Verfügung gestellt. Dieses kann man 3 Monate lang aus dem Kundenbereich erneut runterladen. In den AGB steht dort sinngemäß: Jede Marke ist nur einmal zu verwenden, Mehrfachver(s/w)endung führt zu unangenehmer Nachportoerhebung (wie “unfrei”) beim Empfänger, und daher soll man darauf achten was man tut. Das nenne ich Kundenfreundlich, und es zeigt auch dass es möglich ist.

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