JUnit-Tests
Es ist nicht so einfach, wie ich mir das vorgestellt hatte. JUnit-Tests machen nichts anderes, als das Verhalten von den Komponenten zu testen, indem definierte Eingabewerte übergeben werden und das Ergebnis mit dem erwarteten Wert verglichen wird. Wenn man die Empfehlungen der JUnit-Doku folgt, und die Tests vor dem eigentlichen Code schreibt (testgetriebene Entwicklung), funktioniert das sicher auch sehr gut. Wenn die zu testenden Klassen die Eingabewerte allerdings selbst irgendwo her holen und die Ergebnisse gleich in eine Datenbank schreiben und alle einfach zu testenden Methoden der Klasse private sind wird es allerdings schwieriger – man müsste die verwendeten Klassen als Mock-Objekte nachschreiben, um der Klasse definierte Eingabewerte zu geben und das Ergebnis in Empfang zu nehmen. Dadurch wäre der Code, der alleine zum Testen gebraucht wird, komplexer als die zu testende Klasse…
Einfacher wäre auf jeden Fall, den zu testenden Code umzuschreiben. Dann würde er sich einfacher testen lassen und zusätzlich wäre er auch einfacher in späteren Projekten wiederverwendbar.



Am 19. April 2009 um 15:11 Uhr
Alles nur Übungssache
JUnit Tests zu schreiben macht natürlich erstmal mehr Arbeit als ein Quick and Dirty hack, aber für die Qualität ist es nur förderlich. Ich hoffe aber mal, dass es für dich inzwischen Routine ist Tests zu schreiben.