9. August 2007
Bei einem so weit fortgeschrittenen Projekt ist es ganz schön mühsam, sich alleine über die Sourcen und die Doku einzuarbeiten. Wenigstens ist das Projekt an sich interessant. Dazu kommt noch, dass der Projektleiter und weitere Team-Mitglieder im Urlaub sind. Dadurch haben die anwesenden Entwickler noch mehr zu tun und kaum Zeit für mich. Ich muss mich größtenteils selbst beschäftigen, mit Java-Dokus, Tutorials dem Projekt-Wiki und den Projekt-Sourcen.
So geht es langsamer voran als ich dachte – habe noch nichts direkt zu dem Projekt beigetragen – aber dazugelernt habe ich schon und es macht auch Spaß und ist interessant.
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3. August 2007
Nachdem ich am Freitag erfahren hatte, dass es am Montag nun wirklich losgeht, war ich früh um 8 da und habe mich erstmal im Sekretariat angemeldet. Aber dank Gleitzeit war von meinem Projektteam noch niemand da (Informatiker…
). Dort konnte ich dann schonmal meinen Praktikumsvertrag durchlesen, der aber jetzt noch in der “Unterschriftenrunde” ist, d.h. an unterschiedlichen Orten in Deutschland unterschrieben werden muss. Da dann aus meinem Projektteam immer noch keiner da war, habe ich mir die Einführung über die Struktur von T-Systems und über das Projekt mit dem anderen Praktikanten zusammen angehört.
Gegen 11 waren dann fast alle aus meinem Projektteam da zur Teambesprechung. Ich wurde vorgestellt, dann wurde die Projektplanung aktualisiert, in der vergangenen Woche fertiggestellte Punkte abgehakt und die Reihenfolge der zu bearbeitenden Punkte festgelegt. Da ich von meinem Teamleiter erst am Mittwoch erwartet wurde, war leider noch kein PC für mich da. So bekam ich erstmal das Konzept des Projekts auf Papier zu lesen. Ich bin dann eher heimgegangen und sollte am nächsten Tag erst um 10 kommen, in der Hoffnung dass bis dahin der PC fertig ist. Leider war dem nicht so, ich durfte dann erstmal aus einer mehrseitigen Tabelle Vertriebsbereichskennzeichen raussuchen und zuordnen und dann etwas über meine eigentliche spätere Aufgabe – JUnit-Tests – lesen. Kurz vor Ende des Arbeitstages bekam ich dann den Anruf, dass der PC fertig sei und er sofort aufgestellt wird. So habe ich dann zumindest angefangen, notwendige Software zu installieren.
Damit habe ich am Mittwoch zunächst weiter gemacht. Nachmittags habe ich ein paar Beispiele zu den JUnit-Tests durchgeführt und dann angefangen im Projekt-Wiki zu lesen.
Am nächsten Tag habe ich dann die notwendigen cvs-, vss- und e-mail-Accounts bekommen und das Projekt ausgecheckt. Das hat eine ganze Weile gedauert, vor allem auch dadurch dass einige Sachen von extern über den ständig überlasteten Proxy gezogen wurden. Seitdem beschäftige ich mich mit dem Source und den Kommentaren/Javadoc.
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27. Juli 2007
Lange aus Zeitgründen nix mehr gebloggt – aber endlich habe ich es geschafft. Sämtliche Vorlesungen, Blockveranstaltungen und Prüfungen des 4. Semesters liegen hinter mir. Bin auch ganz zufrieden mit den Prüfungen und deren Ergebnissen. Am Montag geht es dann los, mein Praktikum bei T-Systems
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7. Mai 2007
Nach dem erfolgreichen Vorstellungsgespräch steht fest: ich werde mein Berufspraktikums-Semester (August bis Ende Januar) bei T-Systems in Erfurt machen, und dort voraussichtlich Java-Komponenten für Dokumentenmanagementsysteme entwickeln und testen. Ich freue mich schon auf meine Aufgaben dort.
Der Arbeitplatz ist 10 Minuten zu Fuß von unserer Wohnung entfernt, fast direkt am Domplatz. Flexible Arbeitszeiten. Besser geht es nicht
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11. April 2007

Heute ist der neue Monitor gekommen, ein Viewsonic Optiquest Q22wb, der momentan günstigste 22″-TFT mit DVI-Eingang. Schon beim Aufstellen fällt der Größenunterschied zu dem 19″-CRT auf. Einerseits beansprucht er viel weniger Platz auf dem Schreibtisch, die Bildfläche ist aber etwas höher und einiges breiter. Der Standfuß ist leider nicht massiv genug, um ein Vor- und Zurückschwingen des Displays beim Tippen auf der Tastatur zu verhindern. Ist aber bei mir nicht so schlimm, da ich ihn sowieso so weit wie möglich nach hinten schieben will und ihn einfach an der Wand anlehne.
Beim Anschluss an den PC gab es keine Probleme, den DVI-Eingang konnte ich allerdings noch nicht ausprobieren. Sowohl meine alte Geforce2 MX400 im PC, als auch die Intel GMA 900 in dem Thinkpad X41 schaffen die Auflösung von 1680×1050 Pixeln (WSXGA+). Durch den KVM-Switch gibt es allerdings leichte Störungen, wenn beide eingeschaltet sind – da muss noch eine Lösung her. Ansonsten ist die Bildqualität für einen Monitor in dieser Preisklasse vollkommen in Ordnung.
Dazu gab es dann gleich noch ein neues kabelloses Tastatur-Maus-Set von Logitech (Logitech Cordless Desktop S510), da die alte Tastatur vor kurzem ausgefallen ist. Durch den freigewordenen Platz passt nun auch die Docking-Station mit auf den Schreibtisch, so dass die neue Peripherie mit PC und Notebook genutzt werden können. An dem 22″-TFT und der neuen Tastatur arbeitet es sich doch gleich viel besser, als an dem 12″-Notebook-Display
Unter Linux lässt sich der Monitor natürlich auch einwandfrei verwenden, hier die passende Modeline:
Modeline "1680x1050" 146.25 1680 1784 1960 2240
1050 1053 1059 1089 -hsync +vsync
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20. März 2007
Da ich heute ein Paket versenden muss, wollte ich auf der DHL-Webseite noch einmal nachsehen, was ein Paket kostet und welche Maße und welches Gewicht es haben darf.
Da sprang mir doch gleich die Online Frankierung ins Auge – Gewicht auswählen, Absender und Empfänger angeben, per Giropay bezahlen, einen Euro sparen, fertig. Zumindest fast. An dieser Stelle fängt das Abenteuer erst an! Der Paketaufkleber mit Einlieferungsbeleg kommt als PDF, doch offensichtlich versuchen Scripte innerhalb dieses PDFs mit allen Mitteln (incl. Onlineabfrage) zu verhindern, dass man den Paketaufkleber doppelt ausdrucken kann. Irgendwas hat dem PDF an meinen Druckereinstellungen nicht gepasst, da musste ich es noch an einem zweiten PC probieren. Lustigerweise hat es sich dort nicht gegen den virtuellen Druckertreiber gewehrt, so dass ich die Paketmarke nun doch mehrfach drucken könnte. Aber wer schickt schon zweimal am Tag ein Paket an den selben Empfänger und will dann noch die doppelte Paketnummer riskieren?
Wieder einmal ein Beispiel dafür, wie die zahlenden Kunden bevormundet werden und dadurch mehr Aufwand und Ärger haben (hat ja nicht jeder mehrere PCs, und als das Problem auftauchte war auch das Geld schon weg) – und das alles für NIX, weil es sich so einfach umgehen lässt.
Mal sehen ob DHL das Paket dann einfach mitnimmt, wenn mein neues Notebook kommt. Die Abholung kostet eigentlich 3 EUR extra (entfällt ab 4 Pakete), lohnt sich also nur bei mehreren gleichzeitig zu versendenden Paketen.
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20. März 2007

Da der Defekt (vermutlich Grafikkarte) an meinem Thinkpad R50 nicht reparabel ist, muss ja nun wieder ein Notebook her. Eigentlich wollte ich ein gebrauchtes aus der T-Reihe bestellen, aber angesichts der Gebrauchtpreise und eines guten Angebotes für ein neues Thinkpad T43p (UC3PEGE/2668-PEG) habe ich nun eben dieses bestellt. Der Mehrpreis wiegt den Vorteil des Neugerätes und der vollen 3 Jahre Garantie vollkommen auf. Und durch den Verkauf der funktionierenden Einzelteile des kaputten R50 kommt auch ein Teil des Geldes wieder rein.
Morgen ist dann die notebook-lose Zeit wieder vorbei, es ist dann nur etwas kleiner und leichter
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7. März 2007
Ich bin wieder zurück von den Chemnitzer Linux-Tagen. Es war schön, wenn ich auch kaum Zeit hatte mich bei den anderen Ständen umzusehen und auch keine Vorträge anhören konnte. Fotos bekomme ich hoffentlich noch.
Leider ist dort mein Thinkpad R50 (1829-7RG) kaputt gegangen. Das System ist mehrmals eingefroren, danach hat es sich meist nicht sofort wieder booten lassen. Jetzt bootet es gar nicht mehr, nur noch der Lüfter und die LEDs gehen an, das Display bleibt dunkel, am VGA-Ausgang ist auch nichts zu sehen und es gibt auch keine Festplatten-Aktivität. Hört sich fast so an wie bei diesem iBook, welches auch auf den CLT seinen Geist aufgegeben hat. Im Moment tippe ich auf defekte CPU und versuche, Ersatz zu beschaffen – Garantie ist bereits abgelaufen und der Support wollte nicht mehr helfen.
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3. März 2007

Heute und morgen bin ich auf den Chemnitzer Linux-Tagen. Wer mich besuchen will findet mich am fli4l-Stand. Ich habe vor, an der Keysigning-Party teilzunehmen und auch zur Linux-Nacht zu gehen.
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25. Februar 2007

Mein WRT54GS (v1.0 mit OpenWrt und 9 dBi Omni-Stabantenne) bekommt seinen Strom über das Netzwerkkabel. Verwendet habe ich dazu zwei passive PoE-Adapter von PC Engines. Die sind eigentlich dafür gedacht, PoE für ein WRAP-System bereitzustellen (dafür wäre auch nur einer nötig) aber es funktioniert mit dem WRT offenbar genauso gut. So musste ich nur das kurze Kabel von dem PoE-Splitter zum WRT selbst basteln. Die beiden Stecker sind HS 21-14 von Reichelt – da hatte ich erst die falschen verwendet, was einen Wackelkontakt am WRT verursachte da der Innendurchmesser zu groß war. Diese passen jetzt aber einwandfrei.
Der WRT hängt bei mir so ziemlich alleine am Fenster, für das originale Netzteil war so auch schon eine Verlängerung notwendig. Die restliche Netzwerktechnik befindet sich im Flur – das WRT-Netzteil jetzt auch. So kann der WRT dann auch von einer USV (die ich demnächst anschaffen will) versorgt werden, das Verlängerungskabel verschwindet vom Fenster und es ist wieder eine Steckdose im Wohnzimmer frei.
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